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Taugenichts

Ein romantisches Roadmovie –Theaterstück mit viel Akrobatik, Musik, Tanz und einem Auto! Nach der Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts" von Joseph von Eichendorff

In dieser turbulenten Aussteigernovelle zeichnet der Autor ein erfrischend anerkennendes Bild eines jungen Menschen mit all seinen Leidenschaften und Idealen, wie es im heutigen öffentlichen Diskurs selten zu finden ist.

Auf humorvolle und ironische Weise schreibt er über diese stürmische Lebensphase und kommt zu dem zuversichtlichen Resümee: Kreativität und Mut der Jugendlichen macht gesellschaftliche Entwicklung überhaupt erst ermöglicht. Der Taugenichts stürzt sich ins Leben, befreit sich von sämtlichen Konventionen und erobert sich eine poetische Welt.

Eben diese jugendliche Leidenschaft ist Initialzündung der neuen Inszenierung "Taugenichts" von vor dem theater, die ein Plädoyer für das Leben wird.

Die Wanderschaft des Taugenichts wird der Aufhänger für die Bühnenumsetzung als Roadmovie und fünf Darsteller begeben sich mit ihm auf diese Reise. Dabei wird seine Geschichte in ernsten und humorvollen Tönen und mit vollem Körpereinsatz erzählt.

Ensemble: vor dem theater
Aufführungsort: Stadthalle Bayreuth Kleines Haus
Termine: Premiere: 3. Dezember 2011, 20 Uhr
Weitere Aufführungen: 4., 14., 28.12.2011, jeweils 20 Uhr
Kartenvorverkauf: Theaterkasse Bayreuth, 0921-69001
Preise: 14 €/10€ erm.
Darsteller: Lukas Aue, Lina Fürst, Sebastian Liebl, Daniel Pfitzer und John Wolf
Regie: Daniela Aue
Bühne: Grischa Rulle
Art der Veranstaltung: Schauspiel, Performance

 

Gefördert durch:

Bayreuth Sparkasse Bayreuth Bio Bio

 

Mit freundlicher unterstützung:

Riess Ramada Achim Lenz
 

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Rip van WinkelRip van WinkelRip van Winkel

von Max Frisch. Ein rasantes Hörspiel zum Zuschauen umgesetzt von vordemtheater

"Das ist die Skizze von einem Menschen, der nie gelebt hat: weil er von sich selber forderte, so zu sein, wie die anderen es von ihm forderten. Und eines Tages, als er aus diesem Spuk erwachte, siehe da, die Leute kannten seinen Namen, es war ein geschätzter Name, und die Leute konnten es nicht dulden, daß einer ohne Namen lebte. Sie steckten ihn in das Gefängnis, sie verurteilten ihn zu sein, was er gewesen ist, und duldeten nicht seine Verwandlung - ." (Max Frisch)

Das Theaterensemble vordemtheater erarbeitet nach der Vorlage von Max Frisch ein Live-Hörspiel: Zwei Darsteller schlüpfen in die verschiedenen Rollen und erzählen temporeich die Geschichte von Rip van Winkel. Gleichzeitig erzeugen sie mit vollem Körpereinsatz und kuriosen Instrumenten die nötige Hörspiel-Armosphäre. Der Zuhörer wird somit auch zum Zuschauer, dem sich auf einer Theaterbühne ein humorvolles Text- und Geräuschszenario bietet.

Mitwirkende: Lukas Aue und Peter Hartlapp
Regie: Daniela Aue

Premiere: 27. Mai 2011, 20 Uhr in der Stadtbibliothek Bayreuth RW 21
Weitere Vorstellung : 28. Mai 2011, 20 Uhr
 

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Rosi am Meer

von Florian Bald. Eine Theaterproduktion von vor dem theater.

Rosi am Meer       Rosi am Meer

Das Theaterprojekt "Rosi am Meer" von vor dem theater basiert auf der gleichnamigen Erzählung des Berliner Autors Florian Bald, der dem Geschehen die Themen Unzufriedenheit, Depression und Suizid zu Grunde legt. Er nimmt der Geschichte allerdings durch eine eigenwillige Komik und makaberen Pointen alle Schwere: Rosi will sich umbringen, fährt ans Meer, geht ins Wasser... und erlebt unter Wasser absurde Dinge.

Ein Spiel um Realität und Phantasie beginnt: Die Geschichte lässt in den Köpfen Bilder entstehen, die auf der Bühne plötzlich Gestalt annehmen. Denn die Darsteller interpretieren und untermalen das Erzählte auf sehr phantasievolle Weise mit akrobatischen und tänzerischen Elementen.

Mitwirkende: Lukas Aue, Lina Fürst, Sebastian Liebl, Daniel Pfitzer
Regie: Daniela Aue
Sounddesign: Boris Laible

Premiere: 21. Januar 2011 um 20:00 Uhr, Studiobühne Bayreuth
Weitere Termine:
3. / 9. / 15. / 20. Februar 2011, 20:00 Uhr, Studiobühne Bayreuth
25. Februar 2011, 21:00 Uhr, Hau2 Berlin, 100 Grad Festival
2. und 9. März 2011, 20:00 Uhr, Studiobühne Bayreuth
Mai 2011 Theatertage in Wasserburg Belaqua
 

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Der Schaum der Tage

Ein Abend mit Tanz, Akrobatik und Live-Cartoons nach dem Roman von Boris Vian

Der Schaum der Tage       Der Schaum der Tage

Durch das Auftauchen der anmutigen Chloé scheint das Glück in seiner ästhetischen Welt vollkommen. Aber Chloé erkrankt an einer Seerose… Es wird die Geschichte von Liebe und Verlust erzählt, in der sich schöne, skurrile, traurige und absurde Momente aneinanderreihen. Das Ensemble bedient sich dafür verschiedener darstellerischer Mittel: Die Texte werden nicht nur gesprochen, sondern auch mittels projizierter Comiczeichnungen, Tanz und Akrobatik interpretiert.

Konzept/Idee: vor dem theater
Darsteller: Lukas Aue
Sprecher: Peter Hartlapp
Zeichner: Sebastian Liebl
Musik: Florian Bald
Regie: Daniela Aue

Premiere: 17. März 2010 um 20:00 Uhr, Studiobühne Bayreuth
Weitere Termine:
25.April 2010, 20:00 Uhr, Studiobühne Bayreuth
29. April 2010, 20:00 Uhr, Studiobühne Bayreuth
30. April 2010, Belaqua Theater Wasserburg
29. und 30. April 2011, 20:00 Uhr, Theaterforum Kreuzberg Berlin
 

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Mit frohem Mute reienNach "Tollkühnes Singen" präsentiert das Ensemble vor dem theater den zweiten Teil: „Mit frohem Mute reien“
 

In „Mit frohem Mute reien“ erzählen Lukas Aue und Felix Ahlert die Geschichte des deutschen Volkstanzes und gewähren erzählte und getanzte Einblicke in fast vergessene Volksbräuche.

Sie begeben sich bei ihren Nachforschungen bis ins Mittelalter zurück: Es geht um Tänze, die stark von der Improvisation lebten und in denen die Ausführenden sehr individuell und gebärdenreich agierten.

Hier finden sie auch den Bezug zu ihrem eigenen Tanzstil: Aue und Ahlert, beides Akrobaten und Tänzer, kombinieren traditionelle Tanzschritte mit Streetdance- Choreografien. Sie stellen in ihrem Bewegungsstil die Glanzpunkte des deutschen Volkstanzes vor: Sie wagen sich an den Snidertanz und den Schüddelbüx und scheuen auch nicht vor einem Ländler oder dem Föftehalftouringen zurück.

Konzept/Idee: vor dem theater
Darsteller: Lukas Aue, Felix Ahlert
Sprecherinnen: Loretta Stern, Britta Steffenhagen
Musik: Florian Bald
Puppen: Katrin Grenz
Regie: Daniela Aue

Premiere: 3. April 2009 um 20:00 Uhr im Theaterforum Kreuzberg, Eisenbahnstraße 21, 10997 Berlin
Weitere Aufführung am 4., 5., 10., 11. und 12. April

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Tollkühnes Singen

Daniela Aue und Kathrin Veser, die seit einigen Jahren in verschiedenen Konstellationen gemeinsam Theater machen, stehen in „Tollkühnes Singen“ zum ersten Mal zusammen auf der Bühne. Und sie laden ihr Publikum zu einem Abend mit Bier, Salzbrezeln und Volksgesang ein. Aue und Veser kamen schon im jüngsten Kindesalter mit deutschen Volksliedern in Berührung und erinnern sich nun an die Zeit im Kinderchor, an Wandertage und Lagerfeuer.

Tollkühnes SingenTollkühnes Singen

Das Ergebnis stellen sie zu einer Collage zusammen, die eine heimliche Begeisterung für dieses Liedgut verrät. Unbedarft und mit zarten Stimmen singen sie von Wanderlust und Naturidylle. Peinliche Momente voll Pathos und Rührseligkeit werden ignoriert und das Publikum zum Mitsingen animiert: Das Volk singt seine Lieder.

„Tollkühnes Singen“ kombiniert Volkslieder mit elektronischen Sounds und musikwissenschaftliche Abhandlungen mit romantischen Texten. Die Darstellerinnen spielen mit Begriffen wie Naturidylle und Heimatsehnsucht und liefern eine humorvolle Annäherung an das vernachlässigte Liedgut.

Konzept/Idee: vor dem theater
Darstellerinnen: Daniela Aue / Kathrin Veser
Sprecher: Simon Brauer
Ton: Florian Bald

Premiere: 23. August 2008 um 20:30 Uhr im acud theater Berlin
Weitere Aufführung am 24. August um 20:30 Uhr

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ottootto

Erzählt wird die Geschichte des Einzelgängers Otto, der sich im Alltag treiben lässt. Sein Dasein ist geprägt von einem Gefühl der Distanziertheit und Isolierung in einer mechanisierten, sich schnell bewegenden Großstadt. Eines Tages lernt er eine Frau kennen. Eine Annäherung wird von beiden Seiten forciert, entpuppt sich für Otto allerdings als eine große Herausforderung. Der Versuch, eine Beziehung aufzubauen, bedeutet für ihn auch eine Suche nach seinem Ich, das ihm irgendwann verloren gegangen ist.

In “Otto” kommt es zu einer Auseinandersetzung mit Situationen, in denen alles schief zu gehen scheint. Es geht um das Fallen, das Stolpern und das Ausrutschen. Es geht um die Tage, an denen man alles vergisst, etwas verliert und die Dinge einem aus der Hand gleiten. Es geht um die falschen Momente, in denen man das Falsche gesagt und getan hat und Menschen einem verlustig gehen. Im Zentrum stehen also die Kämpfe mit den Tücken des Alltags.

Im Projekt “Otto” wird die Arbeit der „Trilogie der Banalitäten“ fortgeführt: Es widmet sich der Ästhetik des Scheiterns und erzählt von der Schönheit und Poetik, die den Tücken des Alltags innewohnen. Diese Momente werden mittels akrobatischer, tänzerischer und schauspielerischer Mittel choreographisch dargestellt und mit filmischen Elementen verknüpft.

„Otto“ entsteht in Zusammenarbeit mit scharfweiß: scharfweiß sind seit 1999 im Bereich Film und Kunst tätig und haben es sich zur Aufgabe gemacht, unterschiedliche künstlerische Ausdrucksmittel zu verbinden, um insbesondere das Medium Film neu zu beleben und den Betrachter zum Teilnehmen und Nachdenken einzuladen.

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Werther tanzt. Die Geschichte einer Verletzung.

Was wäre, wenn Goethes Werther heute leben würde? Wie würde er sich in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten verhalten? Wohin mit seinem Gefühl der großen und einzigen Liebe? Wie würde er seine Sorgen in Zeiten rudimentären Sprachgebrauchs artikulieren? Per SMS an seinen Freund Wilhelm? Würde er seinen Liebeskummer tanzen?

Werther tanzt.Werther tanzt.

Die Inszenierung „Werther tanzt. Die Geschichte einer Verletzung“ ist ein Experiment basierend auf Goethes Wertherroman. Es werden verschiedene Möglichkeiten des Erzählens, durch Worte oder Bewegung, untersucht, kombiniert und kontrastiert. Es wird die Frage gestellt, ob der Sprachverlust durch eine neue Körperlichkeit ersetzt werden kann. Dabei kommt es zu einer Gegenüberstellung von goethescher Sprachkunst und modernem Bewegungstheater.

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Trilogie der Banalitäten

Das Projekt vor dem theater beschäftigt sich mit der Ästhetik des Alltags. Der Mensch vollzieht tagtäglich Handlungen, die unentdecktes theatrales Potential enthalten. Diese übersehenen Momente des Schönen bilden die Grundlage der Inszenierungen von vor dem theater.

Trilogie der BanalitätenTrilogie der Banalitäten

So wird beispielsweise in der Choreographie „Vom Ei zum Tanz. Von der Unendlichkeit der Bewegungsabläufe beim Zubereiten von Essen“ die Bühnentauglichkeit des Kochens genauer untersucht.

FilmDazu wird ein scheinbar banaler Vorgang, das Zubereiten von Pfannkuchen, einer intensiven Betrachtung unterzogen.Einzelne Bewegungen werden zunächst analysiert und voneinander isoliert. Diese herausgefilterten dynamischen Komponenten des Kochens werden mittels pantomimischer, akrobatischer und tänzerischer Elemente stilisiert und choreographisch zusammengefügt. Diesem Teil der Inszenierung wird eine naturalistische Darbietung des Pfannkuchenbackens gegenübergestellt. Der Vergleich der abstrakten und realen Darstellung ermöglicht es, den ästhetischen Gehalt im Alltäglichen zu erkennen.

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